13

 

Einer der schwarzen Geländewagen des Ordens wartete in einem privaten Hangar, während der kleine Jet aus Berlin auf einer Landebahn für Chartermaschinen auf dem Logan International Airport von Boston ausrollte.

Rio und Dylan waren die einzigen Passagiere an Bord der schlanken zweistrahligen Gulfstream. Der Jet und seine menschliche Besatzung standen dem Orden rund um die Uhr zur Verfügung. Was die beiden Piloten anging, so dachten sie, dass sie ihr ansehnliches Gehalt von einem millionenschweren Privatkonzern bezogen, der im Gegenzug ihre absolute Loyalität und Diskretion verlangte - und auch bekam.

Sie wurden sehr gut bezahlt und hatten darum auch keine Miene verzogen, als Rio in Berlin eine bewusstlose, in tiefer Trance befindliche Frau in die Maschine getragen hatte, und genauso wenig, als er sie etwa neun Stunden später im gleichen Zustand in Boston wieder von Bord trug. Mit einer friedlich schlafenden Dylan in den Armen, ihrem Rucksack und ihrer silbernen Schultertasche über der Schulter ging Rio die wenigen Treppenstufen auf den Asphalt der Landebahn hinunter.

Während er die kurze Strecke zu dem Range Rover überquerte, der im Hangar wartete, stieg Dante aus der Tür auf der Fahrerseite und stützte einen Ellenbogen auf den Rahmen der offenen Autotür. Er trug seine übliche Kampfmontur für die nächtliche Patrouille - langärmeliges T-Shirt, Drillichhosen und schwere Kampfstiefel -, alles so schwarz wie sein dichtes, schulterlanges Haar. Eine schwarze halbautomatische Pistole steckte in einem Schulterhalfter unter seinem linken Arm, eine weitere Waffe trug er um den Oberschenkel geschnallt. Und ohne die beiden geschwungenen Titanklingen, die in Scheiden an seinen Hüften steckten, verließ Dante nie das Haus.

Eines der neueren Mitglieder des Ordens war Dantes ständiger Beifahrer. Sterling Chase, ehemaliger Agent der Dunklen Häfen, ebenfalls bis an die Zähne bewaffnet und in voller Kampfmontur, nickte Rio aus dem Wageninneren grüßend zu. Chase sah inzwischen genauso verwegen aus wie jeder andere Krieger. Sein militärisch kurz geschnittenes blondes Haar war verdeckt von einer eng anliegenden schwarzen Kappe, die stahlblauen Augen hart und ernst in seinem schmalen Gesicht, und sein Blick wirkte leerer als noch vor ein paar Monaten, als Rio ihn zuletzt gesehen hatte. Nichts mehr erinnerte an den verklemmten, überheblichen Bürokraten, der im letzten Sommer aufgetaucht war und den Orden um Hilfe gebeten hatte. Nur um dann darzulegen, dass die Krieger nach seinen Regeln mit ihm zu arbeiten hatten. Dante hatte ihm den nicht sehr schmeichelhaften Spitznamen „Harvard“ verpasst, und der war ihm geblieben, selbst als Chase sein altes Zivilistendasein an den Nagel gehängt und sich dem Orden angeschlossen hatte.

„Mannomann“, sagte Dante, und ein breites Grinsen erschien auf seinem Gesicht, als sich Rio ihnen mit Dylan näherte, die ihm schlaff in den Armen lag. „Wenn schon untertauchen, dann richtig, was? Fünf Monate, so lange möchte ich auch mal freinehmen.“ Der Krieger lachte leise in sich hinein, als er die hintere Tür des Geländewagens öffnete und Rio half, Dylan und ihre Sachen hineinzuverfrachten. Nachdem sie das geschafft hatten und auch Rio eingestiegen war, schlug Dante die Tür hinter ihnen zu und sprang wieder auf den Fahrersitz. Dann drehte er sich lebhaft zu Rio um. „Wenigstens hast du dir ein nettes kleines Souvenir mitgebracht, was?“

Rio stieß einen Grunzlaut aus und warf einen schnellen Seitenblick auf Dylan, die neben ihm auf dem Rücksitz schlief. „Sie ist Reporterin.

Und eine Stammesgefährtin.“

„Hab ich schon gehört. Alle wissen es schon. Gideon hat uns schon alles über deine Auseinandersetzung mit Lois Lane drüben in Prag erzählt“, sagte Dante. „Keine Sorge, Mann. Wir werden ihrer Story und den Fotos einen Deckel verpassen, bevor auch nur irgendetwas von dem Kram an die Öffentlichkeit kommt. Und was sie angeht, bei den Dunklen Häfen ist schon angefragt worden, ob irgendwo ein Platz für sie frei ist. Wenn es das ist, für das sie sich entscheidet, wenn diese ganze Sache vorüber ist. Ist fast schon in die Wege geleitet.“

Rio zweifelte nicht an dem, was Dante sagte, aber er fragte sich doch, für welches Leben Dylan sich letztlich entscheiden würde. Wenn sie die Dunklen Häfen wählte, wäre es nur eine Frage der Zeit, bis ein schlauer Stammesvampir sie davon überzeugte, dass sie ihn brauchte und seine Gefährtin sein sollte. Sie würde weiß Gott keinen Mangel an Kandidaten haben. Mit ihrer ungewöhnlichen Schönheit wäre sie die Flamme, um die alle herumschwirren würden. Und beim Gedanken daran, dass sie von einem Haufen kultivierter, redegewandter und komplett unnützer Zivilisten hofiert und bedrängt wurde, biss Rio die Zähne zusammen.

Aber warum er sich auch nur einen Deut darum scheren sollte, was sie tat und mit wem, das wusste er nicht.

Er hatte keine Ansprüche auf sie anzumelden. Sein ganzes Interesse galt lediglich der Aufgabe, die Katastrophe abzuwenden, die sie möglicherweise auslöste. Oder die er vielmehr selbst heraufbeschworen hatte, indem er sich in seinem eigenen Elend suhlte, statt die verdammte Höhle in die Luft zu jagen, wie es ihm aufgetragen worden war. Jetzt, wieder zurück in Boston, wünschte er sich, wieder in der Höhle im Berg zu sein, den Auslöser zu drücken und zuzusehen, wie eine Tonne Felsgestein ihn für immer im Berg verschüttete.

„Was hast du die ganze Zeit da drüben gemacht?“, fragte Chase, eine beiläufig formulierte Frage, die seinen Argwohn nur schlecht verhüllte. „Du hast Nikolai gesagt, dass du die Höhle sichern und dann allein weiter nach Spanien gehen würdest. So, wie er es uns erzählt hat, hast du den Orden verlassen. Das ist jetzt fünf Monate her, und bis jetzt, wo du auf einmal mit Ärger und Schwierigkeiten auftauchst, hast du kein Wort von dir hören lassen. Was denkst du dir dabei, verdammt noch mal?“

„Jetzt komm mal wieder runter, Mann“, riet ihm Dante und warf einen finsteren Blick auf den Beifahrersitz. Zu Rio sagte er: „Ignorier ihn einfach.

Unser Harvard hat schon die ganze Nacht einen Ständer, weil er nicht dazu gekommen ist, mit seiner Beretta zu spielen.“

„Im Ernst“, sagte Chase, der nicht so leicht aufgeben wollte. „Ich bin nur neugierig. Wie ist es dir seit Februar ergangen, als wir dich auf diesem Berg mit einem Sack C-4 allein gelassen haben? Warum hast du so lange damit gewartet, den verdammten Job zu erledigen? Warum die Planänderung?“

„Es gab keine Planänderung“, erwiderte Rio und begegnete dem abschätzenden Blick des Kriegers auf dem Beifahrersitz. Von seinem herausfordernden Tonfall ließ er sich nicht in Rage bringen. Chase hatte alles Recht der Welt, ihn auszufragen - das hatten sie alle -, und es gab nicht viel, das Rio zu seiner Verteidigung anführen konnte. Diese letzten Monate hatte er sich von seiner Schwäche beherrschen lassen, und nun musste er das wieder in Ordnung bringen. „Ich hatte eine Mission zu erfüllen, und ich habe versagt. So einfach ist das.“

„Nun, wir hier drüben haben uns derweil auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert“, warf Dante ein. „Seit wir diese Überwinterungskammer bei Prag gefunden haben, sind wir Hinweisen über die mögliche Existenz eines Alten nachgegangen, und alle sind im Sand verlaufen. Chase hat verdeckt bei den Dunklen Häfen und der Agentur herumgeschnüffelt, aber auch diese Quellen haben uns nicht weitergebracht.“

Chase auf dem Beifahrersitz nickte zustimmend. „Es kommt einem praktisch unmöglich vor, aber wenn der Alte irgendwo da draußen ist, hat der Hundesohn sich ganz tief im Untergrund verkrochen und hält sich bedeckt.“

„Was ist mit der Stammesfamilie aus Deutschland, die im Mittelalter Verbindung mit ihm hatte?“, fragte Rio.

„Die Odolfs“, sagte Dante und schüttelte den Kopf. „Von denen hat keiner überlebt. Die einigen wenigen, die über all die Jahre nicht zu Rogues mutiert und an der Blutgier krepiert sind, sind entweder verschollen oder starben aus anderen Gründen. Die ganze Linie Odolf ist ausgestorben.“

„Scheiße“, murmelte Rio.

Dante nickte. „Das ist alles, was wir haben. Nur eine Menge Schweigen und Sackgassen. Wir werden nicht aufgeben, aber im Moment suchen wir wirklich die verdammte Nadel im Heuhaufen.“

Rio runzelte die Stirn. Es war nicht einfach, die Existenz einer außerirdischen Kreatur, wie der Orden sie jetzt jagte, geheim zu halten.

Es war verdammt schwierig, einen über zwei Meter großen, haarlosen, dermaglyphenbedeckten Vampir mit unersättlichem Blutdurst zu übersehen. Selbst unter dem wildesten Abschaum der Stammesgesellschaft würde der Alte noch auffallen.

Der einzige Grund, warum der Alte so lange unentdeckt hatte bleiben können, war die Überwinterungskammer auf dem abgelegenen Berg in der tschechischen Provinz gewesen, wo er sich versteckt hatte.

Jemand hatte den Alten aus seiner verborgenen Gruft befreit, aber der Orden hatte keine Möglichkeit herauszufinden, wann oder wie und ob die blutdürstige Kreatur ihr Erwachen überhaupt überlebt hatte.

Mit etwas Glück war der wilde Hundesohn schon lange tot.

Die Alternative war ein Szenario, das sich niemand, Stammessvampir oder Mensch, ausmalen wollte.

Dante räusperte sich nach der langen Stille, nun war sein Tonfall ernst. „Hör mal, Rio. Was immer du getrieben hast in den letzten Monaten, wo du von der Bildfläche verschwunden warst, es ist gut, dich wieder hier in Boston zu haben. Wir sind alle froh, dass du wieder da bist.“

Rio nickte steif, als sich ihre Blicke im Rückspiegel trafen. Es hatte keinen Sinn, Dante oder sonst jemandem zu erzählen, dass seine Rückkehr nur vorübergehend war. Das Letzte, was der Orden jetzt gebrauchen konnte, war eine Bürde wie ihn in seinen Reihen. Das Thema hatten sie zweifellos schon ausdiskutiert, als Gideon sie über seine Rückkehr informiert hatte.

Dante sah ihn wieder im Rückspiegel an. „Können wir, Amigo?“

„Klar“, sagte Rio. „Kann's kaum erwarten.“

Das metallische Klicken eines aufschnappenden Schlosses hallte wie ein Schuss von den grob behauenen Granitwänden des Tunnels wider.

Die Tür war alt, das geölte Holz so dunkel wie Pech und so alt wie der Stein, der einst aus der Erde gebrochen worden war, um den langen Tunnel und die verschlossene Kammer zu schaffen, die sich an seinem Ende verbarg. Aber damit endete auch schon all das, was an diesem Ort primitiv war.

Hinter dem Stein, dem Holz und den derben Eisenschlössern lag ein Labor auf dem allerneuesten Stand der Technik. Es war über Jahre hinweg entwickelt worden und bediente sich der modernsten Technologie, die mit Geld zu kaufen war. Das menschliche Personal, das die Anlage betrieb, waren handverlesene Wissenschaftler aus einigen der zukunftsweisendsten biologischen Forschungsinstitutionen des Landes. Nun waren sie Lakaien, ihr Verstand versklavt, ihre Loyalität absolut und bedingungslos gesichert.

Alles zu einem einzigen Zweck.

Ein einziges Individuum, wie es auf der ganzen Welt kein zweites gab.

Dieses Individuum wartete am Ende des unterirdischen Korridors, hinter einer vierfach elektronisch gesicherten Stahltür. Dort war eine Zelle, die eigens konstruiert worden war, um ein Geschöpf zu sichern, das kein Mensch war, sondern eine vampirische, außerirdische Kreatur von einem Planeten, der ganz anders war als der, den er jetzt bewohnte.

Er war ein Alter - der letzte überlebende Vorfahre der hybriden Rasse, die man nur den Stamm nannte. Viele Jahrtausende alt, war er mächtiger als eine ganze Armee von Menschen, selbst jetzt noch, in Gefangenschaft, wo man ihn in einem Zustand kontrollierten Hungers hielt, sodass er so gerade eben überleben konnte. Der Hunger schwächte ihn wie beabsichtigt, aber er machte ihn auch extrem unverträglich, und Wut war immer ein Faktor, wenn es darum ging, eine mächtige Kreatur zu kontrollieren so wie die, die jetzt ihren haarlosen, glyphenübersäten Kopf in der Zelle hob.

Stangen von hochkonzentriertem UV-Licht vergitterten die Zelle in Abständen von drei Zentimetern, effektiver als selbst der stärkste Stahl.

Der Alte würde sich hüten, sie zu berühren; das hatte er vor Jahren versucht und so schwere Verbrennungen davongetragen, dass er fast den rechten Arm verloren hätte. Er trug eine Maske, um ihn ruhig zu halten und um seine Augen vor der Intensität seines UV-Gefängnisses zu schützen.

Er war nackt, denn hier bestand kein Grund für Schamgefühl. Zudem war es für den Vampir, der ihn gefangen hielt, von äußerster Wichtigkeit, selbst die subtilsten Veränderungen der Dermaglyphen auf jedem Zentimeter der außerirdischen Haut zu erkennen.

Die elektronisch gesteuerten Fesseln, die man der Kreatur an Hals, Rumpf und Extremitäten angelegt hatte, dienten der Vorbereitung der Entnahme diverser Flüssigkeits- und Gewebeproben, die für heute angesetzt war.

„Hallo, Großvater“, sagte der Stammesvampir, der den Alten seit über fünfzig Jahren gefangen hielt, gedehnt. Nach menschlichen Maßstäben war auch er sehr alt - gut vierhundert Jahre. Nicht, dass er darüber noch Buch führte, und es war auch völlig nebensächlich. Als ein Angehöriger des Stammes stand er in der Blüte seiner Jugend. Mit dem Alten, den er schon so lange und unerkannt in seiner Gewalt hatte, fühlte er sich wie ein Gott.

„Die gestrigen Testergebnisse, Herr.“

Einer der Menschen, die ihm dienten, reichte ihm eine Mappe. Sie nannten ihn nicht bei seinem Namen; niemand tat das. Es gab niemanden mehr, der noch wusste, wer er wirklich war.

Er war als Sohn Dragos' geboren worden. Sein Erzeuger war ein Stammesvampir der ersten Generation, wiederum gezeugt von ebendieser Kreatur, die in diesem unterirdischen Verlies in der UV-Licht-Zelle gefangen war. Seine Geburt war geheim gehalten worden, später hatte man ihn fortgeschickt und von Fremden aufziehen lassen; er hatte lange Jahre gebraucht, um endlich seinen Daseinszweck zu verstehen.

Und noch länger, um die Siegestrophäe in die Hände zu bekommen, die ihn endgültig groß machen würde.

„Hast du wohl geruht?“, fragte er seinen Gefangenen überflüssigerweise, als er die Mappe mit den Testergebnissen und Berichten schloss.

Die Kreatur antwortete nicht, sie zog nur die Lippen zurück und atmete langsam ein, Luft zischte durch die riesigen ausgefahrenen Fänge. Er hatte vor etwa zehn Jahren aufgehört zu sprechen. Ob aus Wahnsinn, Wut oder Niederlage, sein Hüter wusste es nicht. Nicht dass es ihm sonderlich wichtig gewesen wäre. Es war keine Liebe zwischen ihnen. Der Alte, obwohl so unmittelbar mit ihm verwandt, war für ihn in erster Linie ein Mittel zum Zweck.

„Wir werden jetzt beginnen“, sagte er zu seinem Gefangenen.

Er tippte einen Code in den Computer, der den elektronisch gesteuerten Roboterarmen in der Zelle den Befehl gab, mit der Entnahme der Gewebeproben zu beginnen. Die Testreihen waren langwierig und schmerzhaft ... aber alle notwendig. Körperflüssigkeiten wurden abgesaugt, Gewebeproben genommen. Bislang hatten die Experimente nur kleinere Erfolge gezeigt. Aber sie waren auf einem vielversprechenden Weg, und das genügte ihnen.

Als endlich die letzten Proben entnommen und katalogisiert waren, sank der Alte in der Zelle vor Erschöpfung zusammen. Sein riesiger Körper zitterte und zuckte, während seine weitentwickelte Physiologie sich daranmachte, die Verletzungen zu heilen, die die Prozedur verursacht hatte. „Für heute sind wir fast fertig“, sagte sein Peiniger.

„Nur eine Sache steht noch aus.“ Dieses letzte Experiment war das entscheidende - und für den Vampir, der sich hinter dem UV-Licht-Gitter seiner Zelle erholte, das primärste.

Eingeschlossen in einem anderen, weniger hoch gesicherten Verlies war eine unter starke Beruhigungsmittel gesetzte Menschenfrau, die vor Kurzem von der Straße weg entführt worden war. Auch sie war nackt, ihr wie bei einem Gruftie schwarz gefärbtes Haar kurz geschnitten, damit ihr Hals besser zugänglich war. Ihre Augen waren blicklos, die Pupillen erweitert von den Drogen, die man ihr verabreicht hatte.

Sie schrie nicht und wehrte sich nicht, als zwei Lakaien sie aus ihrer Zelle in den Hauptraum des Labors führten. Ihre kleinen Brüste hüpften bei jedem ihrer schlurfenden Schritte, und als ihr beim Gehen der Kopf nach hinten fiel, wurde das kleine Muttermal sichtbar, das sie unter dem Kinn trug - die Träne, die in die Mondsichel fiel. Ihre nackten Füße bewegten sich teilnahmslos, als man sie mit hoch gespreizten Beinen auf einem automatisierten Sitz festschnallte, der sie durch die UV-Barriere tragen und mitten in die Zelle des Alten bringen würde.

Sie zuckte kaum zusammen, als der Sitz plötzlich nach hinten schwang und sie in Stellung brachte für das, was nun folgen würde. In der Zelle wurden die Fesseln der riesigen Kreatur ein wenig gelockert, so weit, dass er sich wie ein Raubtier auf sie stürzen konnte - was er ja auch war.

„Du wirst nun Nahrung zu dir nehmen“, sagte sein Hüter zu ihm.

„Und dann wirst du sie schwängern.“

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